Laut UNO-Berichten verschwinden jedes Jahr riesige Waldgebiete. Allein in den letzten 30 Jahren sind mehr als 100 Millionen Hektar Wald verschwunden. Das Verschwinden des Waldes führt zu einem Rückgang der Population vieler Pflanzen- und Tierarten.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

Menschen können diesen Prozess jedoch noch deutlich verlangsamen oder sogar stoppen. Jeder kann dem Planeten helfen und bei der Landschaftsgestaltung helfen. Selbst der kleinste Beitrag kann zusammen mit dem Rest in Zukunft greifbare Ergebnisse liefern. Ein Ehepaar aus Brasilien, Sebastian und Lelia Salgado, beschloss, nicht still zu sitzen, sondern etwas zu tun, um dem Planeten zu helfen.

Sebastian arbeitete als Fotograf und Journalist. Er hat eine ganze Reihe von Fotojournalismus-Preisen gewonnen. Der Mann machte oft Fotoreportagen in verschiedenen Teilen unseres Planeten.

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts war Sebastian auf einer Mission in Ostafrika, wo es seine Aufgabe war, all die Schrecken zu beseitigen, die während des Völkermords in Ruanda passierten.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

Was er in Afrika sah, war schockiert. Nach seiner Rückkehr in seine Heimat wollte Sebastian nur noch eines: in die brasilianische Leva gehen und dort Frieden finden. Der Mann ging sofort in den Bundesstaat Minas Gerais, er erinnerte sich perfekt an seine grünen Landschaften.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

Hier angekommen fand er jedoch nichts da, die Wüste wartete auf den Fotografen. Es befindet sich genau an der Stelle von einst grünen und üppigen Pflanzen, totem und trockenem Land. Es gab keine Flüsse mehr, grüne Wälder, die Natur rief nach Hilfe. Dass hier einst ein lebendiger Wald war, erinnerte nur noch an ein paar krumme Bäume.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

All dies enttäuschte den Mann sehr. Seine Frau war noch sicher, dass noch nicht alles verloren war und das Gebiet noch wiederhergestellt werden könnte. Lelia schlug ihrem Mann vor, den verschwundenen Wald wiederzubeleben.

Beliebte Nachrichten jetzt

Geheimnis der Welt: Wissenschaftler können seit mehr als 100 Jahren nicht auf Sentinel gelangen, weil das lockale Naturvolk keine Fremden zulässt

Ein Tourist sah mitten auf der Straße einen Hund, der sich nicht rührte: Ein intelligentes Haustier liebt die Aufmerksamkeit der Passanten

Leute haben erzählt, warum sie seit über 100 Jahren in den umgedrehten Booten leben

Der Fisch zog einen Mann in den Teich: der Fischer hakte den Fang ein und konnte ihn nicht herausziehen

Mehr zeigen

Sebastian stimmte ihrem Vorschlag zu. Das Ehepaar begann mit Eifer eine groß angelegte Arbeit zur Wiederherstellung des zerstörten Territoriums. Also beschloss das Paar, in Minas Gerais Bäume zu pflanzen.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

Das Pflanzen von Bäumen begann 1998, aber das Paar erkannte sofort, dass es selbst nicht zu bewältigen war. Für ein so großes Territorium sind zwei Personen nichts.

Aus diesem Grund entschieden sie sich, Arbeiter einzustellen. Jetzt half ihnen ein Team von 24 Leuten, das Territorium wiederzubeleben.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

Für die Umsetzung des Projekts war finanzielle Unterstützung notwendig. Um Unterstützung zu erhalten, gründete das Paar die gemeinnützige Organisation Earth Institute.

Alle Mitglieder der Umweltorganisation beteiligten sich an der Wiederherstellung des Territoriums, pflanzten neue Setzlinge und betreuten sie.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

Die Arbeit hat sich gelohnt, alle Bemühungen waren nicht umsonst. Die Bäume begannen schnell zu wachsen.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

Dem Team gelang es, mehr als 4 Millionen junge Bäume zu pflanzen und eine Fläche von 710 Hektar wiederherzustellen.

Dank der Wiederherstellung der Regenwälder wurde das Ökosystem wiederhergestellt und die Flüsse wurden wieder mit Wasser gefüllt.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

Jetzt erfreut das wiederhergestellte Gebiet die Menschen wieder mit seinen grünen Wäldern und einem gesunden Aussehen. Viele Tierarten, die während der Dürre das Territorium verlassen hatten, kehrten wieder in die Wälder zurück.

Foto: feiky.net
Foto: feiky.net

Auch mehr als hundert Vogelarten, etwa 30 Tierarten und 300 Pflanzenarten, die einst im Wald verloren gingen, leben wieder im Wald.

 

Quelle: feiky.net, youtube.com

Das könnte Sie auch ínteressieren:

In Bayern gab ein 82-jähriger Mann mehr als 1 Million Euro an von der Flut betroffene Familien

Leute nahmen drei Schiffscontainer, bauten daraus ein zweistöckiges Haus und teilten Bilder der minimalistischen Innenausstattung