Die Tiefsttemperatur in der Geschichte wurde einst von Polarforschern aufgezeichnet, aber die Menschen in Jakutsk und Oimjakon, Russland, müssen im Winter ständig unter ungefähr ähnlichen Bedingungen leben. Ein Ureinwohner dieser Orte filmte, wie die Einheimischen ihre Häuser heizen und wie viel Heizöl am Kältepol kostet, wenn das Thermometer vor den Mauern bis zu -71 Grad anzeigt.

Screenshot: YouTube / Life in Yakutia
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Für einen Bewohner der mittleren Zone dres Landes werden die Bedingungen von Jakutsk und Oimjakon extrem erscheinen. Nach inoffiziellen Angaben wurde hier 1938 eine Temperatur von -77,8 Grad gemessen. Darüber hinaus ist das Klima in ganz Jakutien stark kontinental, im Winter werden -50 -70 Grad im Sommer durch +40 ersetzt. Der jährliche Temperaturunterschied erreicht 100 Grad!

Frost in Jakutsk beginnt im November und dauert bis März. Natürlich hört das Leben in dieser Zeit nicht auf, die Einheimischen haben sich längst an das Wetter gewöhnt und wissen, wie man sich richtig kleidet. Die Beheizung des Hauses ist jedoch von großer Bedeutung. Und wenn es in mehrstöckigen Gebäuden um kommunale Wärme geht, dann müssen Hütten, wie der Autor des Videos, anders beheizt werden.

Screenshot: YouTube / Life in Yakutia
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Die Fläche ihres Hauses beträgt 150 Quadratmeter. Die Wände wurden aus sibirischer Lärche montiert. Zwischen den Stäben befindet sich eine Schicht Kabel, um die Wärme besser zu speichern. Ein interessantes Detail: bei den tiefsten Temperaturen reicht das nicht aus und die Risse werden zusätzlich mit Eis verstopft – es schmilzt natürlich erst im Frühjahr.

Screenshot: YouTube / Life in Yakutia
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Das Haus wird mit Gas beheizt, es ist an die entsprechende Autobahn angeschlossen. In der kalten Jahreszeit heizen 1.200 Kubikmeter Erdgas ein 150 Quadratmeter großes Haus. Es kostet ungefähr 70 Tausend Euro pro Monat. Die Heizung wird normalerweise auf 60 Grad eingestellt, um das gesamte Haus zu heizen.

Screenshot: YouTube / Life in Yakutia
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Das Haus ist so warm, dass man Blumen auf der Fensterbank anbauen kann.

Screenshot: YouTube / Life in Yakutia
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Trotz dieser niedrigen Temperaturen denken die meisten Anwohner nicht an einen Umzug. Hier scheint es ihnen besser zu gefallen.

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Quelle: trendymen.ru, youtube.com

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