Kyle Rohrig wusste, dass es riskant wäre, seinen 8-jährigen Shiba Inu, Katana, auf einen Campingausflug mitzunehmen.

Die 1770 km lange Wanderung war schon schwer genug alleine zu bewältigen, aber mit einem blinden Hund war es die größte Herausforderung, die er je erlebt hatte. Katana war bereits eine erfahrene Reisende, als sie anfing, ihr Augenlicht zu verlieren. Sie und ihr Besitzer sind den 3.540 km langen Appalachian Trail gemeinsam mutig gegangen. Der Hund verlor später aufgrund eines Glaukoms sein Augenlicht.

Foto: thedodo.com
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Als Katana ihr Augenlicht verlor, veränderte sich der Charakter des selbstbewussten Hundes. „Am Anfang war sie sehr vorsichtig und hatte Angst, irgendetwas zu tun. Sie wirkte unsicher“, sagte Herr Rohrig.

Er wusste, dass Katana den Grundriss des Hauses lernen und den Rest seiner Tage wohl verbringen könnte, aber er wollte nicht glauben, dass ihr gemeinsames Abenteuer vorbei war. Als sich Katana an die Dunkelheit zu gewöhnen begann, hatte der Mann einen Plan, um das Selbstvertrauen seines Hundes zurückzugewinnen.

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„Ich hatte den Florida Trail schon seit ein paar Jahren im Auge, habe aber nie offizielle Wanderungen darauf geplant. Nachdem Katana erblindet war, dachte ich, dies wäre der perfekte Weg, um ihr zu helfen, sich wirklich daran zu gewöhnen, blind zu sein“, sagte Herr Rohrig.

Sie begannen ihre Wanderung am 8. Januar am Beginn des Trails bei Big Cypress in den Everglades. Er schätzte, dass sie zwei bis drei Monate brauchen würden, um quer durch den Staat nach Fort Pickens zu gelangen.

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Der Weg war größtenteils flach, aber hier endete die Leichtigkeit. „Der Weg war sehr nass, matschig, verwirrend, und teilweise sind wir durch Wasser, Schlamm oder Sumpf gelaufen“, sagt der Mann.

In den nächsten 72 Tagen trafen die beiden auf ihrem Weg tapfer auf Alligatoren, Schlangen. Sie gingen über stark befahrene Autobahnen, umgestürzte Bäume und manchmal über einen Pfad, der einfach im Unterholz verschwand.

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„Katana liebte jede Sekunde der Freiheit und die Möglichkeit, neue Orte zu erkunden. Ich glaube wirklich, dass es der Traum eines jeden Hundes ist“, fügte Herr Rohrig hinzu.

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Insgesamt legte Katana alleine über 321 km zurück und Herr Rohrig trug sie über 1287 km auf seinem Rücken.

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Diese Erfahrung veränderte das Leben des Hundes. „Es war sehr aufregend zu sehen, wie gut es ihr geht“, sagte der Besitzer. 

Katana wendet nun alle Fähigkeiten, die sie auf ihrem Abenteuer erworben hat, in ihrem täglichen Leben an. Sie rennt durch Hundetüren ein und aus, um im großen Hinterhof des Hauses zu patrouillieren, und springt ohne Angst auf Sofa und Bett. „Sie kommt nicht nur mit ihren neuen Umständen zurecht – sie lebt glücklich jeden Tag“, sagte Herr Rohrig.

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Quelle: instagram.com, thedodo.com

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