Viele Menschen haben wahrscheinlich schon bemerkt, dass sich die erste Märzhälfte selten wie Frühling anfühlt, sondern eher wie eine Fortsetzung des Winters. Das liegt daran, dass der richtige Frühling etwas später beginnt.

Im Jahr 2023 fällt der erste Frühlingstag auf Montag, den 20. März. An diesem Tag findet auf der Nordhalbkugel die Tagundnachtgleiche statt.

Foto: focus.ua
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Erster Frühlingstag 2023

In diesem Jahr wird der Frühlingspunkt am 20. März um 23.24 Uhr Kiewer Zeit erwartet. An diesem Tag beginnt auf der Nordhalbkugel der astronomische Frühling und auf der Südhalbkugel der Herbst.

Das Datum der Tagundnachtgleiche ändert sich jedes Jahr. So wissen wir bereits, dass die Tagundnachtgleiche im Jahr 2023 auf den 20. März fallen wird, aber im Jahr 2024 wird das Datum auf den 19. März verschoben und im Jahr 2025 wird es wieder der 20. März sein.

Screenshot: YouTube / Interplanetary
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Was ist die Frühlings-Tagundnachtgleiche?

Die Frühlings- oder März-Tagundnachtgleiche findet statt, wenn die Sonne den Himmelsäquator von Süden nach Norden überquert. Diese gedachte Linie wird "Himmelsäquator" genannt, weil sie am Himmel über dem Erdäquator verläuft.

An diesem Tag erhalten die Nord- und die Südhalbkugel der Erde gleich viel Sonnenlicht, da keine der beiden Hemisphären näher zur Sonne geneigt ist.

Auch nach dem 20. März 2023 wird es in vielen Teilen der Erde mehr Licht als Dunkelheit geben. Die Dauer der Tageslichtstunden wird bis zu einem weiteren astronomischen Datum zunehmen. Das ist die Sommersonnenwende im Juni, dem längsten Tag des Jahres.

An der Tagundnachtgleiche geht die Sonne im Osten auf und im Westen unter, und zwar für die Bewohner absolut aller Kontinente. Denn an den Tagundnachtgleichen ist die Neigung der Erde gegenüber der Sonne gleich Null.

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Der astronomische Begriff Tagundnachtgleiche setzt sich aus den lateinischen Wörtern für "gleich" (aequus) und "Nacht" (nox) zusammen. Tatsächlich sind Tag und Nacht an den Tagundnachtgleichen in allen Teilen der Erde fast gleich lang.

Kann die Tagundnachtgleiche im März als Frühlingsanfang betrachtet werden?

Aus astronomischer Sicht fällt der erste Frühlingstag auf der Erde auf den Tag der Tagundnachtgleiche im März, normalerweise auf den 19., 20. oder 21. März. Die Tagundnachtgleiche findet trotz unterschiedlicher Zeitzonen weltweit zur gleichen Zeit statt. Dieses Datum markiert nicht nur den Frühlingsanfang auf der Nordhalbkugel, sondern auch den Herbstanfang auf der Südhalbkugel.

Es gibt aber auch eine meteorologische Sichtweise. Danach beginnt der Frühling auf der Erde am 1. März. Meteorologen teilen das Jahr in Quartale ein, um Daten aus verschiedenen Zeiträumen besser vergleichen zu können. Die meteorologischen Jahreszeiten basieren auf den jährlichen Temperaturzyklen und nicht auf der Position unseres Planeten im Verhältnis zur Sonne. Auf diesen Temperaturzyklen basiert auch der Gregorianische Kalender.

Gleichzeitig wäre es unmöglich, die astronomischen Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden als Grundlage für die Jahreszeiten zu verwenden, da sich deren Daten jedes Jahr ändern.

Wie reagiert die Natur auf die Tagundnachtgleiche im März?

Wenn man die tägliche Reise der Sonne über den Himmel beobachtet, stellt man fest, dass sie sich von Tag zu Tag weiter nach Norden bewegt. Als Reaktion auf diese Veränderung folgen Vögel und Schmetterlinge der Sonnenbahn zurück nach Norden.

Das Ergebnis eines längeren Tages ist wärmeres Wetter. Für alle Pflanzen und Tiere auf der Erde beginnt ein neuer Wachstums- und Lebenszyklus. Gleichzeitig werden auf der Südhalbkugel die Tage kürzer und die Nächte länger.

 

Quelle: focus.ua, youtube.com

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