Es ist allgemein bekannt, dass Katzen die Fähigkeit haben, verschiedene Krankheiten zu heilen. Insbesondere können sie eine kranke Stelle am Körper ihres Halters erkennen und sich darauf legen. Nach einer Weile spürt der Mensch Erleichterung.

Foto: pets.24tv.ua
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Stimmt es, dass Katzen die Krankheiten ihrer Halter heilen können?

Natürlich haben sich Wissenschaftler für diesen hartnäckigen Glauben interessiert und wollten herausfinden, ob Katzen wirklich heilen können?

Weniger Stress - stärkeres Herz

Statistiken über bestimmte Krankheiten bei Menschen mit und ohne Haustiere zeigen, dass Katzenhalter seltener zum Arzt gehen, weniger Schlafprobleme haben und seltener Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen benötigen.

Forscher der Universität von Minnesota haben errechnet, dass Katzen das Herzinfarktrisiko um 40 Prozent senken können. Der Grund dafür ist, dass Katzen den Stresspegel und den damit verbundenen Bluthochdruck ihrer Halter senken, wenn sie mit ihnen zusammen sind.

Eine andere Studie fand heraus, dass Katzen von allen Haustieren den größten Anti-Stress-Effekt haben. Menschen ohne Haustiere leiden am meisten.

Foto: consciouscat.net
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Das heilende Schnurren

Katzenliebhaber nennen als eine der bemerkenswertesten Eigenschaften der flauschigen Katzen ihre Fähigkeit zu schnurren. Bis heute weiß man nicht genau, wie Katzen dieses Geräusch erzeugen, aber einige Studien zeigen, dass es nicht nur angenehm, sondern auch heilend ist.

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Das Geheimnis liegt in den Frequenzen, in denen das Schnurren ertönt - zwischen 25 und 140 Hz. Dieses Geräusch beschleunigt die Gewebeheilung und das Knochenwachstum, lindert Schmerzen, kann Schwellungen reduzieren, fördert die Reparatur von Muskeln und Sehnen, die Beweglichkeit der Gelenke und hilft sogar bei Kurzatmigkeit.

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Langlebigkeit

Menschen, die Katzen im Haus haben, leben 10 Jahre länger als Menschen ohne Katzen. Ihr Blutdruck ist viel besser und ihre Cholesterinwerte sind oft normal.

Das Gefühl der Einsamkeit gilt als einer der Hauptfaktoren, die die Lebenserwartung verkürzen. Auch hier können Katzen helfen, denn sie können das Risiko von Depressionen und psychischen Störungen deutlich senken.

Wie spürt eine Katze den Schmerz ihres Halters?

Katzen haben keine übernatürlichen Kräfte, um die Schmerzen ihres Halters zu spüren. Ein Tier legt sich auf einen Menschen, weil seine Körpertemperatur bei Fieber ansteigt.

Prellungen und Rückenschmerzen sind ebenfalls warme Stellen, die Katzen als Wärmekissen nutzen können. Wenn ein Tier eine enge Bindung zu einem Menschen hat, kennt es die Körpertemperatur und den natürlichen Geruch seines Halters. Wenn ein Mensch erkältet ist oder an einer Krankheit leidet, verändern sich seine Temperatur und sein Geruch. Eine Katze weiß vielleicht nicht, wie sich der Mensch in diesem Moment fühlt, aber sie weiß, dass sich etwas verändert hat.

Ein Haustier spürt also nicht die Krankheit seines Halters, sondern nur die damit verbundenen Veränderungen.

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Welche Rasse soll man wählen?

Eigentlich kommt es nicht so sehr auf die Rasse des Tieres an, sondern auf seinen Charakter. Aber Ragdolls, Maine Coons, Abies oder Burmesen, Sphynxe und Siamesen gelten zum Beispiel als die geselligsten Schnurrer. Sie sind eher bereit, mit Menschen zu interagieren.

 

Quelle: pets.24tv.ua, consciouscat.net, youtube.com

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