1915 zogen australische Siedler auf der Suche nach einem Schatz in die Wüste. Sie bauten eine unterirdische Stadt mit Häusern, Geschäften und Plätzen, und noch heute, 100 Jahre später, leben sie in unterirdischen Häusern.

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Diese kleine Stadt ist für den flüchtigen Betrachter nur schwer zu erkennen. Der Blick von oben erinnert an ein stillgelegtes Bergwerk: Das wahre Leben der Stadt spielt sich unter der Erde ab.

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Die Menschen kamen nicht ohne Grund in die heiße australische Wüste. Es war auch das Jahr 1915, als der erste Edelopal auf dem Gebiet der späteren Stadt gefunden wurde. Coober Pedy liegt an einem der trostlosesten Orte Australiens, aber das hinderte die Goldsucher nicht daran, wie besessen nach Edelsteinen zu suchen.

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Die gesamte Bevölkerung der Stadt ist im Bergbau beschäftigt. Der Eingang zur Mine führt direkt aus den unterirdischen Häusern, die wegen der unerträglichen klimatischen Bedingungen gebaut wurden. Die Tagestemperaturen in der Wüste machen es unmöglich, sich länger als fünf Minuten im Freien aufzuhalten, und die ständigen Sandstürme erschweren das Leben zusätzlich.

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Unterirdische Häuser haben sich als perfekte Lösung für dieses Problem erwiesen. Die Menschen leben komfortabel: Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad - alles wie in einem richtigen Haus. Unter der Erde herrscht immer die optimale Temperatur, und das ohne Klimaanlage: Während das Thermometer draußen +40 bis +50 Grad anzeigt, steigt die Innentemperatur selten über 22 Grad.

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Mit der Zeit wurden die unterirdischen Häuser durch Alleen miteinander verbunden. Unterirdische Kirchen entstanden, und den Mangel an Grün kompensierten die Bewohner auf kreative Weise: Sie schweißten sich Bäume aus Metallstücken.

Die Bewohner gewöhnten sich nicht nur an das Leben unter der Erde, sie liebten es auch wegen seiner Einzigartigkeit und Bequemlichkeit. Sie bildeten eine Art Gemeinschaft, in der jeder jeden kennt und in Notzeiten zusammenhilft.

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Neben dem Opalabbau ist Coober Pedy auch als Touristenstadt bekannt geworden, die mit ungewöhnlichen unterirdischen Attraktionen lockt. Es gibt ein Opalmuseum, in dem man mehr über die Geschichte des Opalabbaus erfahren kann, und eine Videothek, die zeigt, wie das Leben in unterirdischen Häusern aussieht.

 

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