Geologen haben bewiesen, dass in einer Tiefe von 410 Kilometern unter der Erdoberfläche echte Regenfälle umgekehrt fallen. Dieses Wasser fällt nicht herunter, sondern steigt auf und füllt alle Ozeane.

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Die Autoren der neuen Studie waren Wissenschaftler der Universität Clermont Auvergne in Frankreich. Nach dem von Geologen entwickelten Modell befindet sich im Mantel ein festes Gestein, das mit chemisch dissoziiertem Wasser gesättigt ist. Unter enormem Druck verwandelt es sich in eine geschmolzene Suspension und sickert nicht nach unten, sondern nach oben zur Erdkruste.

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Vor etwa 40 Jahren fanden Wissenschaftler erstmals heraus, dass Wasser aufgrund von Verschiebungen der tektonischen Platten in den Mantel gelangt. Aber früher glaubte man, dass es nur durch vulkanische Aktivität oder durch geothermische Quellen an die Oberfläche zurückkehren könnte.

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Mit der Entdeckung eines neuen Aquifers in einer Tiefe von 410 Kilometern hat sich das wissenschaftliche Paradigma geändert. Wissenschaftler glauben heute, dass hier das meiste Wasser in die Ozeane eintritt: Eine Gesteinsplatte sinkt tiefer in den Mantel, was zum Schmelzen von Gestein und zur Freisetzung von Wasser führt.

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Der Meeresspiegel ist in den letzten 500 Millionen Jahren konstant geblieben. Dies kann sich ändern, wenn sich die tektonischen Aktivitäten verstärken – langfristig wird der Pegel des Weltozeans stark ansteigen.

Die Arbeiten an der Reverse-Rain-Studie haben gerade begonnen. Geologen wollen verstehen, ob es möglich ist, die Wassermenge, die unter der Erde austritt, irgendwie zu regulieren.

 

Quelle: trendymen.ru, youtube.com

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