1972 zeigte ein Geigerzähler in einer Diamantenmine in Afrika unerwartet das Vorhandensein von Isotopen. Noch am selben Tag wurde die Entwicklung gestoppt und ein Team von Physikern vor Ort gerufen.

Die Instrumente führten die Forscher in die Tiefen der Mine, wo ein echter Kernreaktor, der vor 2 Milliarden Jahren zum ersten Mal gestartet wurde, in jeder Hinsicht funktionierte. Wissenschaftler erklärten seine Existenz mit einem einzigartigen Zufall, aber dann stellte sich heraus, dass die Quasi-Maschine über Milliarden von Jahren mindestens mehrmals von außen eingeschaltet wurde.

Foto: trendymen.ru
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Die Arbeit an dem seltsamen Phänomen wurde vom französischen Physiker Francis Perrin durchgeführt. Er glaubte, dass die Kernspaltungsreaktion in den Tiefen der Mine aufgrund des hohen Urangehalts (bis zu 80%) im örtlichen Sandstein möglich wurde. Bis zu 16 einzelne Reaktorkammern konnte Perrins Team in der Umgebung ausfindig machen, die alle in einer großen Halle vereint waren.

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Schon diese Struktur erschien den Forschern fremd. Nach der Analyse der Gesteine ​​stellten die Physiker auch fest, dass die erste Kettenreaktion in Oklo vor 2 Milliarden Jahren begann und mehrere hunderttausend Jahre dauerte.

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„Wenn die Kettenreaktion aufhört, hört sie auf. Es konnte nur durch äußere Einwirkung wieder in Gang gebracht werden. Der Kernreaktor in Oklo hörte vor etwa 1,7 Milliarden Jahren auf zu arbeiten, wurde dann aber wieder eingeschaltet“, schrieb Perrin in seine Tagebücher.

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Bereits 2004 griff der britische Physiker Alex Meshik das Thema Reaktor auf. Er verdeutlichte den Zeitpunkt des Geräts: Nach Berechnungen der Briten wurde der Reaktor nach 150.000 Jahren erneut gestartet und produzierte danach satte 5x1017 Joule Energie.

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Meshik hielt die natürliche Version des Atomreaktors für absurd. Der Wissenschaftler wies darauf hin, dass es auf der Welt viele Uranlagerstätten gibt, aber nirgendwo sonst eine Kettenreaktion stattfindet.

Nun wurde die Untersuchung des seltsamen Reaktors in Oklo aus geopolitischen Gründen eingestellt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Arbeit in den nächsten zehn Jahren wieder begonnen wird.

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