Der Angriff erfolgte so blitzschnell, dass der Fischer das Gefühl hatte, ein Boot sei in ihn hineingefahren. Der Raubfisch aus dem Meer näherte sich mit einem markanten Pfeifton. Doch der Mann überlebte und konnte sogar weiterfischen.

Screenshot: YouTube / Hawaii Nearshore Fishing
Screenshot: YouTube / Hawaii Nearshore Fishing

Vor der Küste der hawaiianischen Insel Oahu sprang ein großer Tigerhai aus dem Wasser und griff das Boot des Fischers Scott Haraguchi an. Die Kamera hielt den Vorfall in allen Details fest. Das Video wurde auf dem YouTube-Kanal von Hawaii Nearshore Fishing veröffentlicht.

Der Angriff erfolgte so blitzschnell, dass der Fischer glaubte, von einem Boot getroffen worden zu sein. Erstaunlicherweise konnte er sich jedoch von dem Raubfisch losreißen und überlebte.

"Ich hörte, wie sich ein nichtmotorisiertes Boot näherte, schaute auf und sah ein großes braunes Etwas", erzählt der Fischer.

Sein erster Gedanke war, es sei eine Schildkröte! Doch dann erkannte er, dass es ein Tigerhai war.

Screenshot: YouTube / Hawaii Nearshore Fishing
Screenshot: YouTube / Hawaii Nearshore Fishing

Der Fischer meinte, der Hai könnte sein Kajak für eine Robbe gehalten haben, da er einige Zeit später eine verletzte Robbe sah.

Haraguchi sagte, er habe nach dem beängstigenden Angriff weiter gefischt.

Tigerhaie greifen relativ häufig Menschen an und gelten nach dem Weißen Hai als zweitgefährlichster Raubfisch.

Die meisten Haiangriffe wurden im vergangenen Jahr in den USA und Australien verzeichnet. Als Hauptstadt der Haiangriffe gilt Florida, wo es im vergangenen Jahr 16 unprovozierte Attacken der unheimlichen Meeresräuber gab.

Weltweit gab es im Jahr 2022 57 Hai-Attacken. Viele enden mit Amputationen, aber es gab auch fünf Todesfälle.

Im August letzten Jahres veröffentlichte ein Museum in Florida eine interaktive Karte, auf der Haiangriffe weltweit verzeichnet sind.

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Foto: focus.ua
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Der heißeste Punkt sind die USA, wo seit 1580 1.563 Angriffe verzeichnet wurden. Es folgen Australien (682 Angriffe), Südafrika (258 Angriffe) und Brasilien (110).

 

Quelle: focus.ua, youtube.com

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