Das Leben von Charles Nassau war nicht einfach, aber eine Leidenschaft hatte er doch – eine Leidenschaft für Motorräder. Charles trennte sich erst nach dem Unfall vom Motorrad, doch auch dann gab er den Traum nicht auf, wieder Motorrad zu fahren.

Charles Nassau durchlebte den Koreakrieg und überlebte den Kampf gegen den Krebs. Mit 87 Jahren behält er eine außergewöhnlich gute Laune und eine positive Einstellung. Und sein ganzes Leben lang wird er von einer Leidenschaft getragen: der Leidenschaft für Motorräder.

Mit derselben Leidenschaft steckte er seinen Sohn an. Der Junge ist erwachsen geworden, und jetzt fahren er und sein Vater zur jährlichen Motorrad-Rallye. Leider endete eines dieser Rennen mit einem Unfall. Der 83-jährige Charles stürzte vom Motorrad. Ärzte retteten ihm das Leben, doch der Mann musste dauerhaft an den Rollstuhl gefesselt bleiben.

Der Sohn machte sich so große Sorgen um seinen Vater, als hätte er einen Unfall erlitten, und sein Vater verlor nicht den Mut. Er hoffte, eines Tages wieder Motorrad fahren zu können, und sein Sohn versprach, alles zu tun, um den Traum seines Vaters zu verwirklichen. Schließlich hatten seine Bemühungen Erfolg: dem Mann gelang es, ein Motorraddesign mit integriertem Beiwagen zu entwickeln, das es querschnittsgelähmten Menschen ermöglichte, das Motorrad zu fahren.

Die neuen Bikes sahen beeindruckend aus, als wäre der Beiwagen nicht seitlich am eisernen Pferd verbaut, sondern mittendrin. Die Hebel waren auf Handsteuerung eingestellt, und der Wagen bot den Passagieren, die ihre Beinmuskulatur nicht halten konnten, einen bequemen Sitz und eine sichere Position. Nachdem der Sohn für seinen Vater ein Motorrad entwickelt hatte, hörte es hier nicht auf und gründete die Firma Chariot Motorcycles: Motorräder für Fahrer mit Behinderung.

Leider kann man nicht sagen, dass mit dem Erscheinen eines neuen Motorrads in Charles' Leben ein weißer Strich darin begann: Der Krebs kehrte zu ihm zurück, der bereits besiegt schien.

Doch der Mann war es nicht gewohnt aufzugeben, und gab auch diesmal nicht auf. Er ging mit seinem geliebten Sohn zu der jährlichen Rallye – 100 Meilen in Vermont, Asphalt unter den Rädern, grüne Hügel fliegen vorbei. Und wenn sie zurückkehren, wird der Vater seinen Kampf gegen die Krankheit fortsetzen.

 

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Quelle: goodhouse.ru, facebook.com

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