2015 geschah in Indien eine bewegende Geschichte. Eine Elefantenherde bewegte sich durch das Chatra-Gebiet in der Nähe der Stadt Ranchi.

Es hat die Einheimischen überhaupt nicht überrascht, weil sie oft auf solche Tiere treffen.

Foto: binokl.cc
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Etwa sechs Dutzend wilde Tiere durchquerten das Gebiet, aber ein Elefant wehrte alle ab. Und es war seltsam, denn Elefanten leben in Herden, ziehen ihre Jungen gemeinsam auf und bleiben immer in einer Gruppe.

Der Elefant wurde nicht nur allein gelassen, sondern benahm sich auch seltsam. Die Mutter grub fleißig mit ihrem Rüssel den Boden um. Das hat zunächst niemanden überrascht, denn Graben ist für Elefanten eine vertraute Tätigkeit. Aber das Weibchen hat 11 Stunden hintereinander den Boden umgegraben, die ganze Nacht. Austrocknung bedrohte sie nicht, da die Haut dicht und dick ist und Feuchtigkeit gut speichert. Doch der Hunger plagte das Tier, das täglich etwa 150 Kilogramm Futter zu sich nehmen muss, sichtlich. Aber der Elefant hat das Essen vergessen. Er war erschöpft, obwohl er nicht aufhörte.

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Die Szene zog viele Zuschauer an. Jeder merkte, dass etwas nicht stimmte, aber niemand wagte einzugreifen. Erstens können Elefanten aggressiv sein, wenn sie sich verteidigen und Gefahr wittern. Zweitens blieben selbst Versuche, die Aufmerksamkeit eines wilden Tieres mit Delikatessen zu erregen, erfolglos.

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Einer der Männer namens Jitendra Tiwari war der Mutigste. Er näherte sich dem Elefanten und sah, was das Tier auszugraben versuchte. Das Ziel war ein kleiner Elefant. Er fiel versehentlich in einen verlassenen Brunnen und war gefangen und konnte nicht alleine herauskommen.

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Der abgemagerte Elefant fiel vor Ohnmacht zu Boden, stand dann aber wieder auf. Das Tier bemerkte einen Lastwagen voller Bananen in der Nähe und eilte darauf zu.

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Damals gingen Augenzeugen zum Brunnen und beschlossen, den entwickelten Plan umzusetzen. Sie berührten das Elefantenbaby nicht, damit ihre Mutter ihren Duft nicht roch. Die Leute entfernten den Sand vom Rand, weil die Elefantin ihn mit ihrem Rüssel auf das Junge schüttete und die Situation nur verschlimmerte.

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Als der obere Teil des Brunnens befreit war, wurde das Futter entfernt und die Mutter eilte erneut zum Jungen. Sie packte ihn mit einem kräftigen Rüssel, ruckte mehrmals und schaffte es schließlich, das Baby aus dem Graben zu ziehen. Er war schmutzig und sehr verängstigt.

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Mutter und Kind freuten sich über die wundersame Rettung und Wiedervereinigung. Die tapfere Mutter und das Junge gingen in den Wald, um die Herde einzuholen und ihre Reise fortzusetzen.

 

Quelle: binokl.cc, youtube.com

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